Neues Marketing

Das neue Marketing entstand im neuen Kommunikationskanal, der ein ganz großes Interesse der Unternehmen erweckt: das Social Web. Das Interesse ist so groß, dass laut einer repräsentativen BITKOM-Befragung bereits 10% der Unternehmen einen internen Experten für das Social Media einstellen: den Social Media Manager.

 
Diese Arbeitsstelle interessiert sicherlich alle, die viel Zeit im Internet verbringen und das auch gerne in der Arbeitszeit machen würden, aber: Was macht eigentlich ein Social Media Manager?
 
Was die Unternehmen im Social Web suchen, sind: 1. Informationen, die über das Unternehmen und seine Produkte bzw. Services im Social Web verbreitet werden. Diese Informationen will das Unternehmen sammeln und auswerten. 2. Optimierung der Informationen, die über das über das Unternehmen und seine Produkte bzw. Services im Social Web verbreitet werden. Diese Inhalte erstellt das Unternehmen selbst. Damit sind auch die zwei Hauptaufgaben des Web 2.0 Managers beschrieben: Social Media Monitoring und Social Media Online-Radaktion.
 
Die Position des Social Media Managers erfordert auf jeden Fall Vielseitigkeit: Einerseits Vertrautheit mit webspezifischen Kommunikationsformen, in die kommerzielle Inhalte des Unternehmens verpackt werden. Dabei bieten die Basics wie "Reine Werbung ist im Web 2.0 fehl am Platz"  nur eine sehr allgemeine Orientierungshilfe und wie der Social Media Experte einen Beitrag zum Beispiel für Faltdisplay Systeme erstellt, muss er selbst anhand mehreren Kriterien entscheiden. Wo genau soll der Beitrag veröffentlicht wird und wie das Produkt vorgestellt wird, muss er an die jeweilige Seite und ihre Community anpassen, denn Social Media ist schon sehr persönlich.
 
Andererseits ist der Web 2.0 Manager sehr oft auf die Zusammenarbeit mit weiteren Abteilungen seines Unternehmens angewiesen, die ihm Fachinformationen anliefern. Kurzum, es ist eine Interface-Stelle und das ist nicht einfach

Werbung


Sich geschickt vorstellen

- Da wußte ich, dass ich mich geschickt vorstellen muss - meine Kommilitonin war noch ganz aufgeregt nach ihrem Interview in der Traumfirma. - Dass sie mich eingeladen haben, damit habe ich nicht gerechnet, obwohl ich es natürlich mir sehr wünschte.
- Ja, das ist klar. Besonders jetzt, wenn die Firmen nicht so viele neue Stellen ausschreiben. - Ich habe mich richtig für die Jana gefreut. Bin selbständig, daher in meinem Fall ist das die Suche nach neuen Projekten und Kunden, aber auf das geschickte Sichvorstellen kommt es immer an.
- Du weißt, ich war auf ein paar Absolventenkongressen. Da kam, zumindest bis dahin, noch nichts raus, aber ich konnte meine Mappe zeigen und etwas aufbohren. Ich sprach auch mit einigen Personalern. Da merkt man sich, was und wie sie fragen. Das ist irgendwie gleich.
-Wie meinst du das? 
- Du musst schon selbstsicher rüberkommen und wissen, was du willst, aber die werden immer nach etwas fragen, um deine Schwachstellen zu finden.
- Das ist aber zu erwarten. Ideale gibt es nicht. Man kann sicher was erfahren, wenn man nach so was fragt.
- Ja, ist O.K. Da ist mir aber lieber, wenn man so eine ganz praktische Sache fragt. Der eine fragte mich zum Beispiel, was ich machen würde, wenn ich vor der Präsentation von meinem Chef den Roll Up Banner nicht aufstellen könnte. Da kann ich schon was einfallen.
- Und was ist nicht O.K.?
- Dieses allgemeine Gerede. So wie ich mit dem Streß umgehe und so weiter. Da wird man wieder so unnatürlich und inszeniert. Das sollte auch nicht gut abschneiden.
Ich merkte, meine Kommilitonin wird ein Bewerber Profi.

Neues Marketing

In den Zeiten der Krise ist es so, dass nur einige wenige weiterhin in Marketing und Werbung investieren, ohne dass sie ihre bisherigen Budgets senken. Und auch wenn es bekannt ist, denn Krisenzeiten kommen in ziemlich regelmäßigen Abständen, dass gerade diejenigen wenigen anschließend zu den Gewinnern gehören, da ihre Marketing- und Werbe-Aktivitäten viel mehr Wirkung entfalten, sind die Dienstleister der Werbebranche auf neue Markrforderungen zu reagieren.

Neues Marketing als weniger Marketing und weniger Werbung ist selbstverständlich keine die Geschäftsstabilität sichernde Lösung. Neue Marketinglösungen betreffen zwei Punkte: 1. viel stärker variierende Pläne bezüglich Marketingaktivitäten. 2. Komplettes Outsourcen von Marketingaktivitäten als kostensenkende Alternative für Werbebudgets.

Ein Paradebeispiel für die Anpassung der Dienstleister an variierende bis nicht festgelegte Kundenplände ist Messebau. Ob Messestand mieten, leasen oder kaufen, dann selbst oder doch mit der Unterstützung Lieferung und Montage planen, hängt davon ab, wie viele Messeteilnahmen oder Verkaufsförderungen geplant werden, welche Backoffice- Kapazitäten im Fall vom Selbstaufbau zur Verfügung stehen.

Gerade die Frage nach internen Kapazitäten betrifft den zweiten Punkt - Outsourcen von komplexen Marketingmaßnahmen. Auch hier kann der Dienstleister durch seine Kompetenz viel effektiver als seine Kunden agieren, die sich wiederum auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.

Zeit vor dem Marketing

Hier trifft der auch im Marktingdienste oft gebrauchte Spruch Kaum zu glauben! richtig zu: Also kaum zu glauben, dass es je im Verkauf eine Zeit ohne Marketing gab. Zumindest ohne Marketing als Marketing-Mix-Tausend-Ultra-Neue-Marketing-Ideen-und-Strategien im heutigen Sinne, weil es vermutlich ein bisschen oder gerne bisschen mehr Bewerben schon immer gab.


Doch es ist auch nicht so lange her - es reicht aus, die Zeit um ungefähr ca 80 Jahre zurückstellen und dann landen wir genau in einer Zeit vor dem Marketing.

Was war denn damals anders? Keine Briefkastenaufkleber Werbung, nein Danke! und keine Double Opt-Ins?


Ja, das auch, aber der wichtigste Unterschied: Es herrschte ein Verkäufermarkt, auf dem das Märchen vom König Kunde noch unbekannt war. Die Nachfrage überstieg damals das Angebot und zwar allgemein. Genau das ist heutzutage kaum zu glauben.


Einige Jahrzehnte später sah das schon ganz anders aus. In den 60er und 70er Jahren produzierte man wesentlich viel mehr und – das Entscheidende – viel mehr Standardprodukte- und Dienstleistungen, die der Kunden leicht vergleichen konnte, um sich anschließend eine preisgünstigste Wahl zu treffen.


Anbieter reagierten, (zum Teil ist das auch heute immer noch der Fall) mit Margensenkungen oft bis auf die Schmerzensgrenze, Rabatten, torpedieren mit Massenwerbung. Resultat: Nur oder unter Umständen sogar zufriedenstellend. Da alle Anbieter auf vergleichbare Marketingmaßnahmen zurückgreifen, konnte Marketing nur beschränkt Vertrieb unterstützen.


Auf der Suche nach einem Ausweg aus dieser nicht erfreulichen Situation wandte sich Marketing einer altneuen Idee: Zusatznutzen bieten und kommunizieren, um den Produkt- oder Dienstleistungswert für den Kunden zu erhöhen.


Beispiel. Wenn wir mobile Messestände wie Expand 2000 verkaufen wollen, reicht es noch lange nicht aus, schlicht auf die Produktqualitätsmerkmale hinzuweisen. Einfache Handhabung, Flexibilität, Transportfähigkeit und Best-Preis-Garantie sowieso werden vorausgesetzt.

Hier kommt unser Zusatznutzen ins Spiel, das wir jedoch nur dann glaubwürdig dem Kunden vermitteln können, wenn wir über wenigstens grundlegende Messebau -Erfahrungen verfügen. Im Beispiel fragt man sich zuerst, was einen zusätzlichen Nutzen für die Zielgruppe – Aussteller und Austellungsverantstalter darstellt. Sicherlich alles, was Vorbereitungen und Managen einer Ausstellung/Messe/Präsentation vereinfachen kann (ohne zusätzlichen Kostenaufwand mitzubringen) Wie zum Beispiel wertvolle Informationen/Ideen zur Individualisierung und Abwechslung von einem Messestand. Diese zusatznutzen orientierte Produktverpackung entwickelt heute Marketing.


Selbstmarketing Rules - Probe-Auswahl

Bei der Sache sein

Selbstsicher – nicht unbedingt selbstbewusst = sicher, dass man erkennt, woher “eigene” Erklärungen und Schlüsse kommen

Mit Bedacht die “heißesten” Styles, Marken, Labels wählen, lieber diese, mit denen man hantieren kann


Ungerne alles zeigen, was in einem steckt

zwischen Preis und Wert unterscheiden können

Werbung